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Dezember 2019: Kindertagesstätte und Feuerwehrgerätehaus – kurzfristiger Baubeginn

Der angestrebte Baubeginn im Herbst konnte nicht erfolgen, da es erneut zu unerwarteten Verzögerungen im Genehmi-gungsverfahren des Bebauungsplans gekommen war. Mittlerweile hat dieser jedoch Rechtskraft erlangt. Parallel zum Genehmigungsverfahren hatte auf Beschluss der Gemeindevertretung die Amtsverwaltung die Planungen und weiteren Antragsverfahren zusammen mit den Architekten intensiv weitergeführt, so dass kurzfristig der erste Spatenstich erfolgen kann, sofern die Witterungsbedingungen dies zulassen und der Gemeinde entsprechende Angebote der Tiefbaufirmen vorliegen.

Zu Beginn des KiTa-Jahres im August 2021 sollte der Umzug in die neuen Räumlichkeiten soweit abgeschlossen sein, sodass der Betrieb im neuen Gebäude aufgenommen werden kann. Ungefähr der gleiche Zeitplan gilt für das Feuerwehrgerätehaus.
Alle zukünftigen Nutzer werden um Verständnis und Geduld gebeten, dass die Neubauten nicht schneller fertiggestellt werden können. Dies betrifft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kirchengemeindeverbands der Kindertageseinrichtungen im Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost (KGV) als Träger, die KiTa-Leitung sowie ganz besonders natürlich die Eltern. Ferner die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Siek, die sich allerdings zudem auf ein neues Mehrzweckfahrzug freuen dürfen. Dieses soll als zusätzlicher Mannschaftstransportwagen möglichst beim Einzug übergeben werden.

Ein besonderer Dank geht an alle für ihr großes Engagement, das – insbesondere auch von Seiten der Amtsverwaltung – für diese beiden Neubauten aufgebracht wird.

25. Januar 2018: Architekten-Auswahl

Im Dezember 2017 wurde das weitere Verfahren zum Bau von Feuerwehr und KiTa besprochen. Hierzu ist kurzfristig ein Auswahlverfahren erforderlich, damit die Architekten in die konkrete Planung einsteigen können. Am Do., 25. Januar hat das Auswahlgremium (Mitglieder des Bauausschusses) nach Vorstellung der Architekturbüros eine Auswahl getroffen, die am Do., 8. Februar in einer außerordentlichen Sitzung der Gemeindevertretung bestätigt werden soll. Die Hochbaukonzepte sollen dann im April 2018 vorgestellt und beschlossen werden. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass sowohl KiTa als auch das Feuerwehrgerätehaus ca. im Mai 2020 fertig gestellt werden.

4. Dezember 2017: Einwohnerversammlung

Rund 50 Interessierte - davon deutlich mehr als die Hälfte Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, haben sich die umfangreichen Ausführungen des Planungsbüros im Haus der Vereine angehört. Sie informierten sich zum aktuellen Sachstand zur geplanten Bebauung des Nienhofs mit einer neuen Kindertagesstätte und eines neuen Feuerwehrgerätehauses. Viele Fragen der Bürgerinnen und Bürger konnten beantwortet und Anregungen für die Gemeindevertreter und das Ingenieurbüro mitgenommen sowie ausgetauscht werden.

Auszüge des Vortrags (Grundriss- und Gebäudeideen) finden Sie hier...

Hier geht's zu den Fragen der Bürgerinnen und Bürger mit den entsprechenden Antworten...

 

30. November 2017: Sitzung der Gemeindevertretung

Einstimmig wird die 28. Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen. Die Fläche für den „Gemeinbedarf“ ausgewiesen, so dass bspw. Kita, Feuerwehr u- ä. Gebäude der Gemeinde gebaut werden dürfen. Die „frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit mit der Erörterung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung nach § 3 Abs. 1 Satz 1 BauGB“ findet im Rahmen einer Einwohnerversammlung am 4.12.2017 statt. (Protokollauszug)

 

7. September 2017: Bauausschuss-Sitzung

Es ist soweit. Für den Bebauungsplan Nr. 23 wird der Aufstellungsbeschluss gefasst. Das Aufstellungsverfahren des Bebauungsplans für dieses Gebiet ist nach §13 a-BauGB “Bebauungspläne der Innenentwicklung“ zu betrachten, da es sich um eine größere Baulücke innerhalb eines bebauten Gebietes handelt. (Protokollauszug)

 

4. Juli 2017: Sitzung der Gemeindevertretung

Auszug aus dem Protokoll: Herr Reppel berichtet aus dem Bauausschuss. Die Beschlussempfehlung des Bauausschusses ist an die Prüfung der Synergie-Effekte, die sich aus einem gemeinsamen Standort Feuerwehrgerätehaus / Bauhof ergeben können, geknüpft. Auf Anregung von Herrn Bitzer besteht Einvernehmen in der Gemeindevertretung, auf diese Prüfung zu verzichten.

Beschlussvorschlag: Die Gemeindevertretung beschließt die Errichtung des Kindergartens und der Feuerwehr auf dem Grundstück Nr. 4. ("Nienhof")

Das Ergebnis ist eindeutig: Mit 13 Ja-Stimmen beschließt die Gemeindevertretung einstimmig den Bau von KiTa und Feuerwehr auf der gemeindeeigenen Fläche. (Protokollauszug)

 

14. Juni 2017: Bauausschuss-Sitzung

Die erneute und in Teilen überarbeitete Vorstellung durch den beauftragten Planer, brachte zusätzlich weitere Erkenntnisse. Es wurde deutlich, dass insbesondere die Ansiedlung des Bauhofes Probleme bei der Auswahl einer Fläche bereitet. Ursächlich hierfür sind insbesondere Emissionen, die unter den Begriff „Gewerbelärm“ fallen. Die ausstehende Wirtschaftlichkeitsprüfung wurde mit Spannung erwartet. Dass die Kosten für den Bau auf einem nichteigenen Grundstück höher sind, als auf gemeindeeigenen Flächen, muss vor Beauftragung des Planers allen bewusst gewesen. Eine echte Wirtschaftlichkeitsprüfung verschiedener Standorte konnte jedoch leider nicht präsentiert werden. So blieb die CDU-Fraktion mit ihrer Meinung allein, dass der Kauf inkl. Finanzierung eines Grundstücks zum jetzigen Zeitpunkt (langfristige Sicherung niedriger Zinsen) sinnvoll wäre. Wir konnten andere Gemeindevertreterinnen und –vertreter nicht davon überzeugen, dass eine derartige Maßnahme insbesondere dann wirtschaftlich ist, wenn der effektive Jahreszins unterhalb der Inflationsrate liegt. Auf der anderen Seite war es den Nicht-CDU-Mitgliedern ebenso bewusst, dass wir uns nicht für einen Standort gegen den Willen der Feuerwehr entscheiden würden – was nach wie vor für den Standort an der Jacobsrade neben EDEKA gilt.

Die Wahl des „Nienhofs“ an der Hauptstraße gegenüber des Hansdorfer Wegs stellte für den Planer den optimalen Standort für die KiTa dar. Er liegt zentral im Ort, hat eine kurze Entfernung zur Kirche und auch die Mehrzweckhalle ist von hier ohne Überquerung eine viel befahrenen Straße möglich. Das Grundstück befindet sich im Gemeindebesitz, wodurch die Anschaffungskosten entfallen. Zudem ist das Gebiet grundsätzlich überplant. Allerdings liegt gerade hier ein kleiner Nachteil. Die gesamte Fläche ist eigentlich als Ausgleichsfläche festgeschrieben, so dass in deutlich erhöhtem Umfang eine neue Ausgleichsfläche geschaffen werden muss. Für die Bauvorhaben wird jedoch lediglich eine vergleichsweise kleine Fläche des gesamten Gebietes benötigt.

Nachdem der Planer genau diese Fläche auch für den Bau eines Feuerwehrgerätehauses als ideal angesehen hat, nahm der Verlauf der Bauausschusssitzung eine unerwartete Wende. Die Sitzung wurde nach Abschluss der Präsentation kurz unterbrochen, sodass sich die Fraktionen intern beraten konnten. Die anschließende Abstimmung war eindeutig: Einstimmig wurde der Bau von KiTa und Feuerwehr auf dem Standort „Nienhof“ beschlossen. Für den Bauhof soll auf der kommenden Sitzung Anfang September besprochen werden, ob der Standort Jacobsrade neben EDEKA oder ein anderer am geeignetsten ist.

Somit wurde auf für die Feuerwehr ein Standort gefunden, der eine Vielzahl von Vorzügen vereint. Insbesondere ist dabei die Einhaltung der Hilfsfrist für alle Sieker Wohneinheiten auch aufgrund der zentralen und sicheren Erreichbarkeit für alle Feuerwehrangehörigen gewährleistet.

Die Standortanalyse ist öffentlich zugänglich und kann hier... eingesehen werden. (Protokollauszug)

Dieser einstimmige Beschluss war nur möglich, nachdem alle Gemeindevertreterinnen und –vertreter sich seit mehreren Jahren mit unterschiedlichen Einstellungen und Meinungen auseinandergesetzt und verschiedene Möglichkeiten beleuchtet haben. Angedachte Flächen und / oder Kompromissvorschläge wurden in der Zwischenzeit wieder verworfen, neue Ideen kamen auf – bereits abgelehnte erneut betrachtet. Der gesamte Prozess mag von außen betrachtet wesentlich schneller abzuarbeiten gewesen sein. Jedoch ist festzuhalten, dass jetzt ein tragbares Ergebnis gefunden wurde – gefußt auf einer sehr breiten Mehrheit. Diese überzeugende Einigung wäre ohne den Gesamtprozess voraussichtlich so nicht zu erzielen gewesen.

Es steht jetzt die Zustimmung (Beschluss) des o. g. Ergebnisses des Bauausschusses (Beschlussvorschlag) an. Anschließend können mehrere Aufgaben gleichzeitig angeschoben werden, so dass im kommenden Jahr der erste Spatenstich erfolgen soll.

 

4. und 6. April 2017: Bauausschuss- bzw. Finanzausschuss-Sitzung

Wir hatten gehofft, dass wir zu diesem Zeitpunkt bereits etwas weiter sind. Die Gemeindevertreterinnen und -vertreter haben sich jetzt für einzelne Standorte entschieden, die in die engere Wahl kommen. Zum einen sind dies die Flächen, die bereits vor einem Jahr gewählt wurden - allerdings sind jetzt zwei weitere hinzugekommen. Und: wir können uns (ziemlich) sicher sein, dass wir die vergleichsweise "beste Wahl" treffen - hoffentlich.

Hierzu auch ein Bericht aus dem Stormarner Tageblatt vom 21. April 2017.

Auszug aus der BA-Vorlage: Die Gemeinde beabsichtigt, eine Kindertagesstätte sowie einen Bauhof nebst Feuerwehrgebäude neu zu errichten. Um dafür gut geeignete Standorte zu finden, wurde das Büro B2K Architekten aus Kiel mit der Erstellung einer Standortanalyse beauftragt. Im Rahmen dieser Untersuchung hat das Büro zwischenzeitlich diverse Flächen begutachtet die im Rahmen der BA-Sitzung einzeln vorgestellt werden. Nach Beratung entscheiden sich die Mitglieder des Bauausschusses für einezlne Flächen, auf die sich das Büro konzentrieren soll, um hierfür auch die Wirtschaftlichkeit in die Beurteilung aufzunehmen. Alle anderen Standorte werden als ungeeignet eingestuft und sind daher nicht weiter zu berücksichtigen. Das Büro B2K wird beauftragt, die Standortanalyse für die favorisierten Standorte fertig zu stellen.

Auszug aus dem FA-Protokoll (TOP 4): Nach der Präsentation im Bauausschuss hat Herr Bitzer den Eindruck, dass der Planer davon ausgeht, dass der Neubau des Feuerwehrgebäudes und des Bauhofes zusammenhängend auf einem Grundstück erfolgen soll. Herr Bitzer weist darauf hin, dass dieses nicht zwingend erforderlich wäre. Priorität hat der Neubau einer Kindertagesstätte. Ein entsprechender Standort soll auf jeden Fall bis zum Sommer 2017 gefunden sein.
Nach Vorschlag von Herrn Menzel besteht Einvernehmen im Finanzausschuss, dass Herr Bürgermeister Trenner Kontakt mit dem Eigentümer des Grundstückes Nr. 6 hinsichtlich einer Kaufpreisforderung aufnimmt. Der Bürgermeister sichert die Kontaktaufnahme zu. Er berichtet über das Ergebnis der verwaltungsseitigen Rücksprache mit dem mit der Standortanalyse beauftragten Planungsbüro. Danach wird bereits an dem Thema „Wirtschaftlichkeit“ gearbeitet. Ende Mai werden hierzu Ergebnisse vorliegen, so dass im Bauausschuss am 14.06.2017 der neue Sachstand beraten werden kann. Der Endbericht der Standortanalyse wird im Juli 2017 erwartet.
Die Ausschussmitglieder sowie die anwesenden Gemeindevertreter/-innen sind sich einig, dass die Beteiligung der UNB (untere Naturschutzbehörde) und des LBV (Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr) umgehend erfolgen soll, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Die Verwaltung wird daher gebeten, deren Beteiligung zu veranlassen (entweder selbst oder über das Planungsbüro).

 

Lesen Sie hier, die Planungsentwicklung für die Kindertagesstätte vor 2017

Lesen Sie hier, die Planungsentwicklung für das Feuerwehrgerätehaus vor 2017

 

Weitere Luftaufnahmen und Details folgen.

  • Bilder 1 bis 3 zeigen den im Juli 2017 endgültig beschlossenen Standort für KiTa und Feuerwehr (16.08.2017)
  • Bilder 4 bis 13 zeigen Auszüge aus dem Vortrag der Architekten auf der Einwohnerversammlung am 04.12.2017
    • Bilder 4 bis 8: Entwicklung des B-Plans bzw. F-Plans
    • Bilder 9 bis 11: mögliche Positionierung der Gebäude sowie mögliche Grundrissvarianten
    • Bild 12: Möglicher geänderter / angepasster B-Plan
    • Bild 13: Erste Idee möglicher Gebäudeansichten
    • Bild 14, 15: Aufnahmen vom 25.03.18 mit den Standorten für KiTa und Feuerwehr